Mein Hai geht in Teilzeit

Ich habe schon lange auf den Tag gewartet, da NVDA an meinem Arbeitsplatz das Kommando übernimmt. Nich aus Gehässigkeit gegen die kommerzielle Lösung, sondern es sich schon lange abgezeichnet hat. Folgende Ereignisse haben diesen Tag nun wahr werden lassen:

  • Immer mehr unserer verwendeten Webanwendungen lassen sich besser mit Firefox und damit auch mit NVDA verwenden.
  • Der Zugriff auf das Internet ist nur noch via Firefox möglich – und weil viele Dokus dort liegen, bin ich quasi drauf angewiesen.
  • Ich habe endlich das Problem gelöst, dass NVDA bei der Verwendung von Outlook immer eingefroren ist. “schuld” war eine Software namens advanced security for Outlook, die für Catlok verwendet wird. Das ist eine sehr zugängliche Anwendung um die eigenen und die Termine von Kollegen zu überblicken. Nach deinstallation des “Schuldigen” lief NVDA ohne Probleme und dem ständigen Einsatz stand nichts mehr im Weg.

Allerdings brauche ich JAWS noch zum Debugging in Visualstudio und vermutlich auch noch für andere Anwendungen.

Wie auch immer: Ich bin froh, dass es wirklich gelungen ist, als Softwareentwickler produktiv den ganzen Tag mit NVDA zu arbeiten. Das beste daran: Wenn irgendwas zu klemmen scheint, Drücke ich die NVDA-Kombination und die Software wird durchgestartet.

Ich wünsche mir, dass die kommerzielle Konkurrenz wie JAWS endlich aus den Fehlern lernt und Screenreader baut, die stabil laufen und das Abdecken, was die Anwender brauchen. Ich habe den Eindruck, dass oft Funktionen am Bedarf vorbei eingebaut werden.

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